Pufferländer – das sind die kleinen Balkanstaaten immer gewesen, und darin besteht ihre Bedeutung für den Rest der Welt. Aufmerksamkeit und Erwähnung finden sie erst, wenn es in ihrer Umgebung plötzlich zu Unruhen kommt, die eine Bedrohung für die Ordnung der alten Welt darstellen könnten, oder aber, wenn sie den passenden Rahmen für den werbewirksamen Auftritt eines westlichen Politers bieten.

Die restliche Zeit verbringen die Menschen dort damit, zwischen den Hagelkörnern der geschichtlichen Ereignisse zu überleben und dabei mit dem geringst möglichen Schaden davon zu kommen. Diese Realität hat zu einer besonderen Lebensweisheit geführt, für die in den europäischen Formularen keine Spalte vorgesehen ist.

Womit wir wieder beim Problem der Integration wären. Denn Europa braucht diese Märkte. Dafür wurden die Grenzen geöffnet, dafür entließ man die Geister aus der Flasche.

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